
Bei 5° C trainierten wir auf der Originalstrecke die "Rund Um".
Wir verließen den Hafen des Yachtclubs etwa um 19.30 bei noch sehr flauen Bedingungen. Als wir dann gegen 20 Uhr in der normalen Startzone der Rundum ankamen, kam auch gleich ein schöner Nordwind auf. Dann ging es mit Volldampf Richtung Meersburg.
Vor Friedrichshafen etwa legte der Wind noch etwas zu und wir mussten den Genacker bergen und mit der Fock die Fahrt fortsetzen. Trotzdem erreichten wir einen Top-Speed von rund 18 Knoten. Leider flaute der Wind dann wieder ab und nach einer viertelstündigen Tümpelei ging es dann mit dauerndem Segelwechsel weiter Richtung Meersburg.
Etwa um 23 Uhr rundeten wir die imaginäre Boje vor Meersburg. In einer tollen Zeit bewältigten wir den windlöchrigen Überlingersee. Umso weiter wir nach Romanshorn kamen umso stärker wurde auch wieder der Nordwind. Wieder erreichten wir Geschwindigkeiten um die 17 Knoten und so ging es ziemlich zügig bis wir dann wieder in Lindau ankamen.
Den Glockenschlag vor Lindau passierten wir gegen 3 Uhr früh, was einer gesegelten Zeit von etwa 7 Stunden bedeutet. Und das bei einer maximalen Windstärke von etwa 3Bft. Natürlich wäre das Ganze auch schneller möglich gewesen, aber da unser Schwerpunkt bei diesem Nachttraining auf den Manövern im Dunkeln lag, waren wir etwas vorsichtiger unterwegs wie gewohnt.
Abschließend können wir sagen, dass es sicherlich ein sehr hilfreiches Training war, um das Boot auch in der Nacht besser kennenzulernen und um sich an die hohen Geschwindigkeiten zu gewöhnen.
Benedikt Höss